Artikel-Nr.: 4130
Marke: Machaon
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Der Hydraulikzylinder ist ein zentrales Bauteil in vielen Maschinen und Hydraulikanlagen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Druck der HydraulikflĂŒssigkeit in mechanische Energie umzuwandeln â in der Regel in eine lineare Bewegung. Dank seiner robusten Konstruktion und hohen Betriebssicherheit wird der Hydraulikzylinder in der Landwirtschaft, im Anlagen- und Maschinenbau, in der Schwerindustrie, im Bauwesen, in der Fahrzeugtechnik, im Transport sowie in zahlreichen Spezialmaschinen eingesetzt.
In unserem Sortiment finden Sie Industrie-Hydraulikzylinder mit einem breiten Spektrum an KrĂ€ften (von 5 t bis 1.000 t) und KolbenhĂŒben (von 7 mm bis 500 mm).
Wir bieten einfach- und doppeltwirkende Zylinder, Flach- und Ultra-Flachzylinder, Hohlkolbenzylinder, Modelle mit Sicherheitsmutter und weitere SpezialausfĂŒhrungen. Separat zu betrachten sind spezielle Zylinder, die ausschlieĂlich zum Heben von Lasten ausgelegt sind â unsere hydraulischen Maschinenheber.
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Artikel-Nr.: 4130
Marke: Machaon
Ein Hydraulikzylinder besteht aus mehreren wesentlichen Komponenten: dem ZylindergehĂ€use, dem Kolben, den Dichtungen sowie einem oder mehreren AnschlĂŒssen fĂŒr den Zu- und RĂŒckfluss des Betriebsmediums (in der Regel ein spezielles Hydrauliköl).
Konstruktiv lassen sich Hydraulikzylinder in zwei Hauptgruppen einteilen: einfachwirkende und doppeltwirkende Zylinder.
Der Kolbenhub nach auĂen erfolgt durch den Aufbau von Druck des Betriebsmediums im Zylinderraum, die RĂŒckstellung in die Ausgangsposition erfolgt durch die Federkraft oder durch das Eigengewicht der Last (bei Hochlastzylindern ĂŒber 200 t). Die von diesem Zylindertyp erzeugte Kraft ist â bei sonst gleichen Bedingungen â geringer als bei doppeltwirkenden Hydraulikzylindern, da beim Vorhub zusĂ€tzlich die Federkraft ĂŒberwunden werden muss. In den meisten Anwendungen kann dieser Effekt jedoch vernachlĂ€ssigt werden.
Die Feder wirkt hier als RĂŒckstellelement. In Anwendungen, in denen die RĂŒckstellung durch den angetriebenen Mechanismus, einen anderen Hydraulikzylinder oder die Schwerkraft der angehobenen Last erfolgt, kann der Hydraulikzylinder ohne RĂŒckholfeder ausgefĂŒhrt sein, da sie dort nicht erforderlich ist. Dieses Funktionsprinzip wird z. B. bei Flaschenhebern eingesetzt.
Sowohl beim Vor- als auch beim RĂŒckhub wird die Kraft auf den Kolben durch den Aufbau des Drucks des Betriebsmediums in der Kolben- bzw. Stangenseite erzeugt.
Dabei ist zu beachten, dass beim Vorhub die Kraft auf der Kolbenstange gröĂer und die Kolbengeschwindigkeit geringer ist als beim RĂŒckhub, da die wirksame FlĂ€che, auf die der Druck wirkt, unterschiedlich groĂ ist.
Hydraulikzylinder benötigen fĂŒr ihren Betrieb eine externe Energiequelle. Die hierzu eingesetzten Antriebe sind Hydraulikpumpen. Es gibt auch integrierte Lösungen â Zylinder mit eingebauter Pumpe. Je nach Art des Pumpenantriebs lassen sich die Systeme in folgende Gruppen einteilen:
Die Wahl des geeigneten Pumpentyps hĂ€ngt vom Einsatzort, von der verfĂŒgbaren Energiequelle (elektrisch oder Druckluft) sowie von den Betriebsbedingungen ab (gelegentliche oder intensive Nutzung).
Hydraulikzylinder werden in zahlreichen Branchen eingesetzt, in denen groĂe KrĂ€fte bei kompakter Bauform erforderlich sind. Dadurch ergeben sich sehr vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Zu den wichtigsten Branchen, die Hydraulikzylinder nutzen, gehören:
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